MEG News: Unbekannte Kölner Veedel Teil 4 – Warum „Weiß“?

Hier liegt Weiß

Weiß, oder auch Weiss geschrieben, grenzt im Westen an den südlichen Stadtteil Rodenkirchen. Im Süden von Weiß liegt Sürth, gegenüberliegend vom Rhein die im Osten liegenden Stadtteile Porz und Zündorf. Im Norden gegenüberliegend vom Rhein ist Ensen. Weiß ist linksrheinisch und hochwassergefährdet.

Sehenswürdigkeiten in Weiß

In Weiß gibt es eine kleine Rheinfähre, die von den Kölnern liebevoll als „Krokodil“ oder auch als „Krokolino“ bezeichnet wird. Sie verbindet die linksrheinische Seite mit Weiß (Rodenkirchen) mit dem rechtsrheinischen Zündorf (Porz). In Weiß gibt es den historischen Ortskern (Auf der Ruhr, die Alte Rheinstraße und die Weißer Hauptstraße) mit seinen liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, der zu einem Spaziergang einlädt. Ebenfalls sehenswert ist das sogenannte „Weiße Kapellchen“, also die Kapelle St. Georg, die einen Einblick in die lange Geschichte des Stadtteils bietet. Die Kapelle wurde erstmals 1433 erwähnt, im 2. Weltkrieg stark beschädigt, später von den Bewohnern aber wieder aufgebaut. Dazu gibt es das Naturschutzgebiet „Weißer Bogen“, das Weiß mit Rodenkirchen und Sürth verbindet, wo viele Kölner auf Bänken sitzen und sich entspannen können

Die Geschichte von Weiß

Weiß bedeutet im althochdeutschen Wort „Wiese“, der Name wurde bereits erstmals im Jahr 1130 erwähnt. Weiß wurde im Jahr 1975 am 1. Januar nach Köln eingemeindet.

Von Burak (10b)