Am vergangenen Montag hatten wir das Deutsche Rote Kreuz bei uns an der Schule. Die Helfer und Helferinnen haben freiwillige Blutspenden entgegengenommen. Wir haben uns zum Thema Blutspenden informiert und unsere Erfahrungen in diesem Artikel festgehalten.
Als erste Frage könnte man sich überlegen: Warum sollte man eigentlich Blut spenden?
Blutspenden werden für verschiedene Zwecke genutzt. Es gibt natürlich einerseits die Blutspenden im akuten Notfall. In dieser Situation geht es zum Beispiel um Unfälle mit starkem Blutverlust. Das sind häufig Motorrad- oder Autounfälle. Andererseits gibt es auch Situationen, in denen eine Blutspende benötigt wird. Das ist zum Beispiel bei einer OP mit starkem Blutverlust der Fall oder um beschädigte und zerstörte Blutzellen zu ersetzen.
Wer darf alles Blut spenden?
Blutspenden können viele Menschen, allerdings müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Es muss ein Mindestalter von 18 Jahren erreicht sein. Außerdem muss das Mindestgewicht von 50 Kilo erreicht werden. Des Weiteren müssen mindestens 56 Tage zwischen zwei Vollblutspenden liegen. Auch dürfen Frauen maximal 4- und Männer maximal 6-mal im Jahr spenden.
Was muss man vor einer Blutspende beachten und wie läuft so eine Spende ab?
Eine Blutspende dauert in der Regel zwischen 40 und 60 Minuten, das reine Abnehmen dauert allerdings nur um die 10 Minuten. Zuerst sollten Spender*innen darauf achten, sich vor der Spende an einige Regeln zu halten. Es sollten vorher normale, möglichst fettarme Mahlzeiten eingenommen und ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen werden. Zudem ist es wichtig, 3–4 Stunden vor der Spende nicht zu rauchen und 12 Stunden vorher keinen Alkohol zu trinken.
Am Spendeort angekommen, meldet man sich zunächst an. Dabei muss die Identität bestätigt und ein Fragebogen möglichst ehrlich ausgefüllt werden. Schließlich tragen Spender*innen eine große Verantwortung für die Empfänger*innen. Weiter geht es dann mit der Voruntersuchung: Es wird überprüft, ob die Spenderin oder der Spender gesund ist. Dazu werden der Puls gemessen, Fieber kontrolliert und weitere Werte erfasst. Wenn alle Ergebnisse unauffällig sind, folgt endlich die Blutspende. Der oder die Spendende nimmt auf einem Stuhl Platz, und das Blut wird entnommen. Danach bleibt er oder sie noch 10 Minuten zur Kontrolle sitzen. Falls es keine Komplikationen gibt, erhält jede*r Spender*in eine kleine Stärkung und kann anschließend nach Hause gehen.
Festzuhalten ist also, dass Blutspenden nicht schlimm ist und für viele Menschen lebenswichtig sein kann. Deshalb sollte sich jeder bei Organisationen wie dem Roten Kreuz bedanken.
Von Robin (9a) und Angel (8d)